Begegnungszonen in Österreich
Sammlung & Dokumentation


Bischofshofen – Begegnungszone Bischofshofen

Salzburg


Kurzbeschreibung


Die Stadt Bischofshofen entschloss sich im Jahre 2003, zur Stärkung ihres Ortskerns einen Architektenwettbewerb für die Gestaltung einer Begegnungszone auszurufen. Die Begegnungszone umfasst die Bahnstraße, den Franz-Mohshammer-Platz und den Oberen Marktplatz. Ein innerörtliches gelegenes Einkaufszentrum ist ein zusätzlicher Attraktivitätsknoten, der die Fußgängerfrequenz erhöht. Durch eine Umfahrung, einem Ausbau des Bahnhofes und einer flächendeckenden Geschwindigkeitsbegrenzung ist der MIV vor der Umsetzung der Begegnungszone stark reduziert worden. Seit 2015 ist die Begegnungszone offiziell eröffnet worden und ein nicht mehr wegzudenkender Bestandteil von Bischofshofen geworden.


Lagekarte


Angegebene Kriterien

Kategorie der StraßeGemeindestraße
Typ / UmfeldWohnen
Geschäfts- / Zentrenbereich
Altstadt
Verkehrsknotenpunkt ÖV
Platzsituation
Länge der Begegnungszoneca. 500 Meter
Erlaubte Geschwindigkeit20 km/h
Verkehrsaufkommen MIVDTV ca. 2600
(Abschätzung Walk-space.at)
Verkehrsaufkommen RadDTV ca. 180
(Abschätzung Walk-space.at)
Verkehrsaufkommen FußDTV ca. 1200
(Abschätzung Walk-space.at)
Öffentlicher VerkehrBus
Längsverkehr
Parken vorgesehenJa
Einbahn vorhandenJa, mit Radfahren gegen die Einbahn
Längsneigung größer als 2%Ja
Elemente für AufenthaltsqualitätDurch die rad- und fußgängerfreundliche Gestaltung des öffentlichen Raumes wurde die Aufenthaltsqualität gesteigert. Zum Verweilen lädt eine ansprechende Möblierung und Bepflanzung ein. Zusätzlich wird die Aufenthaltsqualität durch die Schanigärten erhöht.
Öffentlichkeitsarbeit / BürgerInnenbeteiligung / PartizipationBroschüren, Zeitungsberichte, Einladungen
Video

Ansprechperson/Kontakt:

InstitutionSalzburger Institut für Raumordnung
NameDI Robert Krasser
Weiterführender Link» Projektseite (extern)


Begegnungszonen in Österreich wird erstellt und betreut von Walk-space.at – der Österreichische Verein für FußgängerInnen
mit Dank an die KooperationspartnerInnen und FördergeberInnen